Nach der U20 wollten wir als U17 Juniorinnen am Pfingtmontag bei sonnigem Wetter natürlich nachziehen und gegen Hertha ebenfalls den Finalsieg holen. Die Aufgabe war jedoch ungleich schwerer; wir sind als klarer Außenseiter ins Spiel gegangen; Hertha belegt den 4. Platz in der Regionalliga Nord, der höchsten Spielklasse, in die wir nach der souverän gewonnener Meisterschaft in der Berlin-Liga erst mit kommender Saison “aufsteigen“ werden. Darüber hinaus hat sich leider unsere Torhüterin, auch noch während des Aufwärmens verletzt und konnte leider nicht mitwirken.
In der Startphase gelang es Viktoria gelegentlich, das Spielgeschehen in die Hälfte der favorisierten Gegnerinnen zu verlagern. Die wenigen daraus resultierenden Standards brachten aber leider keinen zählbaren Erfolg. Zunehmend beschränkten wir uns im Wesentlichen auf Abwehrarbeit, wobei es uns immer besser gelang, aus dem aufopferungsvollen Kampf Motivation zu schöpfen und kleine Erfolge im „Verhindern“ zu feiern. Zur Zufriedenheit unserer Mädels und unseres zahlreich erschienenen und lautstarken Anhangs ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Daran anknüpfend ging es in unveränderter Spielkonstellation weiter. Viktoria ließ sich auch in der ersten Phase der zweiten Halbzeit nicht unterkriegen und gab alles, um das Unentschieden zu halten. Zunehmend wirkten unsere Gegnerinnen nervöser, da sie sich die Partie angesichts der klaren Favoritenrolle in Verbindung mit den vorhergehenden Pokalergebnissen möglicherweise etwas einfacher vorgestellt hatten.
Nach dem ersten Drittel der zweiten Hälfte gelang Hertha jedoch gerade in dieser Phase, der bei Blauweiß vielumjubelte Führungstreffer. Ein nochmaliges Aufbäumen unserer Mädels öffnete dann irgendwann die zuvor nicht vorhandenen Räume, die folgerichtig zum finalen 0:2 führten.
Wir gratulieren den verdienten Siegerinnen, danken unseren Mädels von Viktoria für ein tolles Spiel und freuen uns schon jetzt auf die kommenden Begegnungen in der Regionalliga.